Quotenrechner: dezimal, als Bruch, amerikanisch, und die Marge darin

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Der ganze Markt

Tragen Sie alle Quoten desselben Marktes ein, im oben gewählten Format. Lassen Sie die dritte leer, wenn der Markt nur zwei Ausgänge hat.

Nichts auf dieser Seite sagt, ob Sie wetten sollen oder dass eine Quote gut ist. Sie rechnet Quoten um und misst eine Marge.

Dieselbe Quote in jedem Format

Dezimal
Bruch
Amerikanisch
Implizite Wahrscheinlichkeit, in Prozent
Gewinn auf einen Einsatz von 100
Einsatz und Gewinn zusammen

Bruchquoten sind netto, Dezimalquoten brutto, und dazwischen liegt ein ganzer Einsatz. Elf zu zehn ist 2.10 und nicht 1.10, zwei zu eins ist 3.00 und nicht 2.00. Die eine für die andere zu halten verfehlt die Rückzahlung um genau den eingesetzten Betrag.

Worauf sich der Markt summiert

DezimalImpliziert, in ProzentOhne die Marge, in ProzentFaire Dezimalquote
Die impliziten Wahrscheinlichkeiten zusammengezählt, in Prozent
Was übrig bleibt, in Prozent

Deshalb ist eine umgerechnete Quote keine Wahrscheinlichkeit. Die drei Quoten, mit denen diese Seite startet, implizieren 47,62, 29,41 und 27,78, zusammen 104,81 für drei Ausgänge, von denen genau einer eintritt. Die 4,81, die nicht hineinpassen, sind die Marge, und sie fällt an, wie das Ereignis auch ausgeht.

Nimmt man die Marge heraus, wird jede Quote länger: 2.10 wird 2.201, 3.40 wird 3.563, 3.60 wird 3.773. Diese letzte Spalte ist die Quote, die ein Anbieter ohne Marge stellen würde, und zugleich die Quote, die Ihre eigene Schätzung schlagen muss, damit eine Wette sich lohnt.

Die Marge ist gewählt und kein Rundungsrest, und amerikanische Quoten zeigen das offen. Plus 150 gegen minus 150 ergibt genau hundert, und kein Anbieter stellt dieses Paar. Das tatsächlich gestellte Paar bei einem ausgeglichenen Duell ist minus 110 auf beiden Seiten, zusammen 104,76: ein Münzwurf, bepreist, als wäre Kopf mit 52,38 Favorit — und Zahl ebenso.

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Warum ergeben die impliziten Wahrscheinlichkeiten zusammen mehr als hundert?

Weil die Marge des Anbieters in jeder Quote steckt. Genau einer der Ausgänge tritt ein, ein ehrlicher Satz von Chancen ergäbe also hundert; die Quoten ergeben mehr, und der Überschuss ist das, was der Anbieter im Mittel behält, wie es auch ausgeht.

Mit den drei Quoten, mit denen diese Seite startet, ist die Summe 104,81, die Marge also 4,81. Sie ist keine am Ende erhobene Gebühr und kein Rundungsartefakt: sie steckt bereits in der gezeigten Quote.

Ist die implizite Wahrscheinlichkeit die Chance des Ausgangs?

Nein. Es ist die Quote als Prozentzahl, und die Marge steckt darin. Nimmt man die Marge heraus, erhält man die letzte Spalte der Tabelle: die Quote, deren Summe wieder auf hundert gebracht wurde.

Auch das ist keine Tatsache über die Welt. Es ist die Meinung des Marktes, nachdem der Anbieter sich abgesichert hat. Ihre eigene Schätzung ist der Vergleichsmaßstab, und die faire Quote ist die Zahl, die sie schlagen muss.

Warum ist zwei zu eins nicht 2.00?

Weil eine Bruchquote netto und eine Dezimalquote brutto ist. Zwei zu eins heißt, Sie gewinnen zwei und behalten den einen Einsatz, zusammen also drei zurück; die Dezimalquote ist damit 3.00.

Die beiden Lesarten liegen immer genau einen Einsatz auseinander. Verwechselt man sie, verfehlt man die Rückzahlung um den gesamten Einsatz — der größte Fehler, den man machen kann, während man richtig rechnet.

Welche Trefferquote brauche ich, nur um auf null herauszukommen?

Eins geteilt durch die Dezimalquote. Bei minus 110, der Standardquote für ein ausgeglichenes Duell, ist die Dezimalquote 1,909 und die Break-even-Quote 52,38 Prozent, nicht 50.

Diese Lücke ist der ganze Grund, warum ein Markt mit Marge schwer zu schlagen ist: die gewinnende Seite etwas öfter als die Hälfte der Zeit zu treffen reicht nicht, um auf null zu kommen.

DezimalAmerikanischNötige Trefferquote für null, in Prozent
1.909-11052.38%
2.000+10050.00%
2.500+15040.00%
3.000+20033.33%